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Willkommen bei pro aere

Rauchfrei seit 1. Mai 2010!
Seit 1. Mai 2010 gilt in der ganzen Schweiz das neue Bundesgesetz für den Schutz vor dem Passivrauchen. In einigen Kantonen gelten sogar noch deutlichere Regeln.
Grundsätzlich gilt nun endlich: Arbeitsplätze, an denen mehr als eine Person arbeitet - auch zeitweise - und öffentlich zugängliche geschlossene Räume - damit auch die Gastroindustrie - müssen ab diesem Datum rauchfrei sein.
pro aere hat den politischen Prozess in Gang gesetzt, der zu diesem grossen Erfolg für die Bevölkerung und die Wirtschaft geführt hat - Sie als Arbeitnehmer und Konsument haben es in der Hand, ob das Gesetz durchgesetzt wird. Stehen Sie ein für Ihre Gesundheit und für Ihre Rechte, und verlangen Sie bei Bedarf mit Hilfe der Behörden, dass das Gesetz beachtet wird.
Wir erwarten eine reibungslose Umsetzung der neuen Regelung zum Schutz vor dem Passivrauchen. Weil aber von verschiedenen Seiten angekündigt worden ist, man werde sich nicht ans Gesetz halten, erhalten Sie hier praktische Anleitungen und Musterbriefe zum Download für den Fall, dass Sie auf Uneinsichige stossen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch in Zukunft für eine persönliche Beratung zur Verfügung.
Das Gejammer einer maroden Industrie
30 000 Beizen aller Art gibt es in der Schweiz. Der Herr Präsident des Wirtevereines, ein Berner Wirt, meint, es seien 10 000 zuviel. Ein armer Durchschnittsbeizer muss sich also von seinem Vereinsboss sagen lassen, er sei mit 33-prozentiger Wahrscheinlichkeit überflüssig. Nett, nicht wahr? Egal – der Herr Präsident ist ja nicht unser Präsident. Spannender für die Allgemeinheit ist Folgendes: Die Wirtevereinsoberen heulen laut durchs Land, der Passivraucherschutz schade ihrer Industrie. Man habe Zahlen dazu.
Aha. Der Wirteverein hat also wieder einmal Zahlen, die den wirtschaftlichen Schaden des Passivraucherschutzes beweisen, wie er meint. Wo hat er die? Und welche hat er? Und wer hat sie erhoben? Und was sagen sie? Interessanterweise nämlich bekommt man 'die Zahlen' nie zu sehen. Und ebenso interessanterweise gibt es kein einziges Land auf unserer schönen Erde, in dem der Passivraucherschutz - von den Beizervereinen grimmig und verkniffen 'Rauchverbot' genannt - der Gastroindustrie geschadet hat. Ist die Schweiz vielleicht schon wieder ein Sonderfall? Und wenn es so wäre: Was hat der Herr Wirtevereinspräsident gesagt? Es gebe viel zu viele Beizen? Warum ist er denn nicht froh, dass sie endlich eingehen...?
Vor nicht allzulanger Zeit hat sich der Wirteverein von der Zigarettenindustrie seine Kampagnen bezahlen lassen. Damit hat er seine Glaubwürdigkeit nachhaltig kaputt gemacht. Jetzt setzt er noch noch eins obendrauf mit seinen leeren Behauptungen, er habe Zahlen über den wirtschaftlichen Schaden des Passivraucherschutzes.
Das Gejammer und trötzelnde Gestampfe der Wirtevereine ist so lästig wie die neuesten Berichte eines kantonalen Lebensmittelinspektors über widerliche Zustände in Restaurantküchen Ekel erregend sind. Vielleicht wendet sich das Kader der Beizervereine - bitte! - endlich mal den wirklich wichtigen Aufgaben zu: Wir haben dafür gesorgt, dass die Lufthygiene in den Beizen in Ordnung kommt – es soll nun dafür sorgen, dass auch der Dreck aus den Küchen verschwindet.
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Wer wir sind
pro aere ist die grösste schweizerische Institution für Passivraucherschutz und für Tabakprävention bei Jugendlichen. pro aere, gegründet 1977 als Schweizerische Arbeitsgemeinschaft Nichtrauchen SAN, ist gemeinnützig sowie konfessionell und politisch unabhängig.
Mehr wissen!
Informationen über Tabakindustrie, Tabakpolitik, Passivrauchen, gesetzliche Vorschriften, wirtschaftliche Erwägungen und mehr für Betroffene, Medien, Politiker, Behörden, Schulen, Eltern, Unternehmen:
pro aere
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Hilfe für Passivrauch-Geschädigte
Gönner der pro aere haben Anrecht auf eine kostenlose Erstberatung, zum Beispiel zu Fragen des Passivrauchens am Arbeitsplatz.
Achtung: Fehlinformationen!
Achtung: Politiker und Medien sind in der Vergangenheit immer wieder Ziel von Fehlinformationen der Tabakindustrie gewesen (fingierte «wissenschaftliche» Studien, unvollständiges Zahlenmaterial, Falschaussagen zur rauchfreien Gastronomie usw.). Neuerdings setzt die Tabakindustrie auch «unverdächtige» Verbände für sich ein. Fragen Sie uns, wenn Sie Informationen zum Tabak erhalten!
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Rauchstopp
pro aere als Spezialistin für Passivraucherschutz empfiehlt Ihnen für Rauchstopp-Programme das medizinisch geführte RauchstoppZentrum an der Witellikerstrasse 36 in 8008 Zürich.
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LungenZentrum Hirslanden
Das LungenZentrum Hirslanden bietet Spitzenmedizin für Patienten (allgemein, halbprivat und privat versichert) mit Beschwerden an Lunge und Atemwegen.
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«Wer weiss, was er tut, wer die Folgen selbst trägt und niemanden belästigt, soll rauchen dürfen. Das gehört sich so in einer freien Gesellschaft. Ebenso gehört es sich, dass die Bevölkerung nicht zum Passivrauchen gezwungen wird. Denn Passivrauchen tötet Unschuldige, kostet viel Geld und tritt die persönliche Freiheit mit Füssen.»
Jürg Hurter
Präsident des Stiftungsrates pro aere
Mitglied der Eidg. Kommission für Tabakprävention
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