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Genfer Professor wird von Japan Tobacco bezahlt!

Die Zigarettenfirma Japan Tobacco hat den Genfer Rechtsprofessor Andreas Auer für ein Gutachten bezahlt.

Auer sollte «abklären», ob die Genfer Volksinitiative für rauchfreie öffentlich zugängliche Räume verfassungsmässig seien. Auer meint nein – denn es sei unter anderem nicht bewiesen, dass Passivrauchen schädlich sei.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Zigarettenfirma mit Genfer Professoren zusammenarbeitet: Der Medizinprofessor Ragnar Rylander hat von einer anderen Zigarettenfirma beträchtliche Mittel erhalten, um Daten in einer Untersuchung über das Passivrauchen zu «korrigieren».

Vielleicht bezieht sich Auer auf seinen Kollegen, wenn er meint, die Gefahr des Passivrauchens sei nicht zweifelsfrei erwiesen...? Jedenfalls hat er in einem anderen Gutachten die vom Bundesgericht zurückgewiesene Meinung vertreten, sein Kollege Rylander habe nicht betrogen.

Eine lebensnahere Ansicht vertritt das von pro aere in Auftrag gegebene Gutachten des Zürcher Professors Tobias Jaag, das die Verfassungsmässigkeit und die Verhältnismässigkeit von rauchfreien Räumen bejaht.

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