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Besserer Schutz für Passivraucher Tages-Anzeiger vom 31.8.2005 Quelle: www.tages-anzeiger.ch Nach der nationalrätlichen Gesundheitskommission spricht sich auch die entsprechende Ständeratskommission für einen besseren Schutz für Nichtraucher aus. Den Anstoss gab der Zürcher FDP-Nationalrat und Präventivmediziner Felix Gutzwiller. Er verlangt einen besseren Schutz vor dem Passivrauchen vorab in öffentlich zugänglichen Räumen, am Arbeitsplatz und in Verkehrsmitteln. Dazu sollen Gesetzeslücken - beispielsweise im Arbeitsrecht - geschlossen werden. Ein allgemeines Rauchverbot wird nicht angestrebt. Jährlich 400 Todesfälle Nach Ansicht des Initianten und der Kommissionen geht die Freiheit der Nichtraucherinnen und Nichtraucher jener der Rauchenden vor. Ausländische Erfahrungen zeigten, dass ein konsequenter Schutz vor dem Passivrauchen ohne grössere Schwierigkeiten umgesetzt werden könnte. Der Bund habe die Kompetenz, gegen das Passivrauchen zu legiferieren, hält Gutzwiller fest. Die Anpassung bestehender Gesetze genüge. Weder die Handels- und Gewerbefreiheit noch die Freiheit der Rauchenden würden unzulässig eingeschränkt. Die Schutzmassnahmen seien eurokompatibel und entsprächen der von der Schweiz unterzeichneten WHO-Tabak-Rahmenkonvention. (cpm/sda) |
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